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Madeira ist calling

Immer wenn die Tage kürzer und dunkler werden, dann spielen meine Synapsen verrückt und ich kann an nichts anderes mehr als an Urlaub denken. Ich bin Löwe und somit einfach ein Sommermensch. Der Sommer in diesem Jahr – zumindest in Kiel – war eher ein Herbst und so knallen mir die Urlaubsgedanken schon seit geraumer Zeit um die Ohren.

Der Urlaub für Februar ist gebucht und wir werden 10 Tage in Andalusien verbringen. Noch 90 Tage. Der Countdown läuft!
Aber da mein Arbeitgeber ja nicht nur schlecht ist, habe ich mehr als 10 Tage im Jahr frei. An dieser Stelle ein freundliches „danke“ dafür. Aus diesem Grund habe ich mich mal in die Weiten des Internetzes gestürzt und ein ganz wunderbares Hotel auf Madeira entdeckt. Wer also seine gute Tat in diesem Jahr noch nicht vollbracht hat oder mir einfach mal zeigen möchte, was für ein super Mensch ich doch bin, der darf mir gern zu Weihnachten ein paar Tage im Estalagem da Ponta do Sol schenken. Im waaaaaas!?!?!? Na komm, schau hier:

Und hier noch einige Fakten:

Fast unberührt vom Tourismus liegt das im Jahr 2001 eröffnete Hotel, mit 54 Zimmern, in einem kleinen und ruhigen Dorf im puscheligen Ort Ponta do Sol.
Zum Hotel gehört ein Pool mit Poolbar und Blick über die Berge entlang der Südküste Madeiras. Der Architekt ist Tiao Oliveria und designt vom Möbeldesigner Carvalho Araujo.
Wem der Pool mit Panoramablick nicht genügt, kann sich im beheizten Hallenbad, in der Sauna, im Jacuzzi oder im Whirlpool, entspannen.

Ich hätte absolut nichts gegen ein wenig Entspannung…!

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A moment like Urlaub

Letzter Urlaubstag ist erreicht und eine neue 5 Tage Woche liegt vor mir. Klar hätte ich die Woche gern anders begonnen. Ein freier Montag = eine 4 Tage Woche, aber Diabetes ist nunmal kein zuckerschlecken und das Leben kein Ponyhof. In der letzten Urlaubswoche in diesem Jahr ist ne Menge passiert, was ich natürlich niemandem vorenthalten kann.

Wir haben wunderbar gewellnesst und das Gefühl von Entspannung hält sogar noch an. Mit der Entspannung ist es ja eher so, dass man da nicht vorarbeiten kann. Auch wenn meine Mutter früher immer etwas anderes behauptet hat, man kann nicht vorschlafen. Echt nicht, Mama! Ich weiß also schon jetzt, dass der morgige Tag schneller als ich „zack“ sagen kann, die Entspannung der letzten Woche zunichte macht. Aber damit muss ich mich, bis ich denn demnächst endlich im Lotto gewinne, erstmal abfinden.

Dann erinnert man sich ja sicherlich noch an die Geschichte aus Nachbarhausen. Die kleinen Streithähne haben sich tatsächlich getrennt und sind ausgezogen. Am Samstag sind die Neuen dann lautstark eingezogen. Gefühlte 150 Umzugshelfer haben eine Kette durchs Treppenhaus gebildet, um dann jedes einzelne (!) Möbelstück langsam in den 3. Stock zu buchsieren. Selbst für einen einzigen Stuhl wurde die Kette nicht gelöst….So haben die lieben dann auch über 3 Stunden gebraucht, um einen Anhänger auszuräumen…

Aus dem Urlaub ist auch ein Bier Maxx mit uns gekommen. Damit haben wir uns intensiv 2 Tage beschäftigen müssen, da der neue Freund keinen Druck auf die Leitung bekam und somit kein goldenes Glück floss. Nach komplettem Auseinanderbau und wieder Zusammentüddelei lief dann immerhin Bier ins Glas – allerdings ohne den notwendigen Kumpel Kohlensäure. 8 CO2 Kapseln und 4 Fässer später mussten wir dann, nachdem uns eine CO2 Kapsel um die Ohren flog, das Bier direkt aus dem Partyfass laufen lassen. Sinn verfehlt und Maxx verflucht.

Zu guter Letzt hat sich dann meine heimliche Verehrerin Kelly Clarkson (sorry Kelly, Im in a relationship) auch wieder zurück gemeldet und ein neues Album rausgeschmissen. Erstes Resumé: Großartig. Endlich hat sie es wieder geschafft an „Breakaway“ anzuknöpfen. In der Deluxeversion gibt’s 18 sehr schöne Tracks. Wer das Album noch nicht hat, kann sich aber mal ganz zackig das Ding hier kaufen. Von mir gibt’s 5 von 5 Mokkasternchen!

Und das sagt das Internetz über den Hintergrund des Albums:

„During an interview with MTV News in November 2009, Clarkson stated that while performing on the All I Ever Wanted Tour, she would also be in the process of writing new material for her fifth studio album, which she hoped for a late 2010 release. In an interview with the Chart Show TV Clarkson revealed that she wanted to do something different for the album, she remarked „Luckily, my label wanted me to do it as well.“ On March 4, 2010, Clarkson was announced to perform on the revived Lilith Fair music festival. However, low ticket sales and scheduling conflicts led Clarkson and Norah Jones to cancel their upcoming performances. Clarkson remarked she would focus on recording for her upcoming album instead. Clarkson took a six-month break from her music career in 2010. Clarkson, who had a hectic schedule following the release of her sophomore album Breakaway, admitted that her music career had a bad effect on her health, saying „Because my career went from zero to 100, there was no ‚growing‘. I learnt well under pressure, but, like, four years passed by and I hit rock bottom, Breakaway just exploded everywhere. Everyone was making a lot of money, so everyone was pushing the train. That’s when it finally all caught up with me. I came down with ‚walking pneumonia‘ for the second time in a year. My body was physically giving up. I took six months off and went home. I love working, but at the end of the day you’ve got to take care of yourself.“


Wellness im Radisson Blu

Gut erholt und fröhlich gestimmt sind wir, nach unserem Wellnessurlaub, wieder in Kiel angekommen. Schön wars! Viel gebadet und alle bösen Gifte haben wir uns aus dem Körper geschwitzt. Zur Krönung gab es dann noch eine Massage vom geschulten Personal. Aber mal alles der Reihe nach.

Montag gings für uns nach einer dreistündigen Fahrt ins Radisson Blu in Stralsund. Das Hotel an sich ist sehr schön- alles im maritimen Stil gehalten, freundliches Personal, nen flotten Zimmerservice – da gabs wirklich nichts zu meckern. W-Lan gibt’s auch für jeden Gast vor free obendruff. Da ich aber weder Mails, Facebook, das Blog oder überhaupt irgendwas checken wollte, hatte ich meinem Laptop ebenfalls Urlaub gegönnt und zu Hause gelassen. Gott, bin ich aber busy…

Zurück zum Hotel. Die Gegend wo der Kasten hingestellt wurde, ist nicht gerade die schönste. Man schaut auf Plattenbau, Straße und ne Schrabbelwiese. Das alles gepaart mit dem nicht ganz so freundlichen Wetter, macht das Bild nicht gerade runder. Glücklicherweise hat man direkt an das Hotel den Hansedom gesetzt. Ohne dem Hansedom hätte das Hotel, trotz der wirklich schönen Einrichtung und des Komforts, keine Überlebenschance. Durch den Hansedom hat man aber die Möglichkeit des Wellnessurlaubs geschaffen. Sexy im Bademantel bekleidet (meiner war viiiel zu groß!!!) kann man direkt vom Zimmer ab in die Therme schlupfen und dort den gesamten Tag und Abend verbringen. N büschen schwimmen, rutschen, whirlpoolen, saunieren, lesen – da juckeln die Stunden nur so dahin. Auch an die Raucher wurde gedacht und man hatte die Möglichkeit, aus der Therme oder im Außernbereich der Saunaanlage, draußen rauchen zu gehen. Es fehlte uns also an gar nichts. Lob!

Wer also mal ein paar Tage frei hat und sich erholen möchte, dem würde ich das Radisson Blu in Stralsund ans Herz legen. Alles weitere seht ihr im kommenden Video:

PS. Dieser Urlaubsbericht ist natürlich absolut lächerlich zu dem Urlaubsbericht vom MC Winkel. Wer also n bisschen mehr Geld auf der hohen Kante hat,… Schaut euch diesen Bericht an!!!


Ich verabschiede mich

Der Text des heutigen Songs hat überhaupt gar nichts mit dieser Geschichte zu tun. Aber der macht mir immer so gute Laune – und ich habe guten Grund zur guten Laune. Denn nun ist es fast soweit. Ich gehe gleich in meinen, wie ich finde wohlverdienten, Urlaub. Seit Mai diesen Jahres hatte ich keine ganze Woche am Stück frei. Umso mehr freue ich mich nun, dass ich ganze 8 Tage das machen kann, was ich machen mag. Nämlich abslout nix!

Um meinen geschundenen Körper wieder auf Vordermann zu bringen,geht es ins Radisson Blu inklusive Hansedom in Stralsund. Hab ich schon erzählt, dass ich mir vor 2 Tagen einen kühlenden Augekonturen Roll-On mit Koffein (bei dem Namen wird mir schon ganz schwummrig) kaufen musste!? Aber das ist ja nunmal echt ein ganz anderes Thema…

Ein 2000 Quadratmeter großer Wellness- und Spabereich mit 10 verschiedenen Saunen, ein mehrfach prämiertes und zertifiziertes Fitnessstudio und die Seestern-Therme, warten da auf uns. Und ich bin sowas von bereit!

Also, falls ihr mich sucht – ich bin nicht da!

Machts gut Jungs und Mädels – wir lesen uns bald wieder.

PS. Braucht jemand einen kühlenden Augekonturen Roll-On mit Koffein???


Reich werden – Klappe die Zweite

Ihr kennt das ja sicherlich – das Jahr geht zu Ende und der Urlaubsplan will befüllt werden. Nein? Kennt ihr nicht? Nicht Ende September? Kannte ich bisher auch nicht – aber ich muss mich genau bis morgen entscheiden, wann ich mindestens 25 Tage im kommenden Jahr nicht zur Arbeit kommen mag. (Dabei würde ich lieber nur 25 Tage kommen..) Da das aber zu einfach wäre, muss man sich mit 16 weiteren Menschen einigen. Klingt auch noch easy – aber bei uns dürfen nur zwei zur gleichen Zeit in den Urlaub starten.. Wer das jetzt nicht verstanden hat – super, der kann gleich einen Absatz weiter springen. Wer das verstanden hat, hat sicherlich auch die Problematik verstanden. Das ist wirklich alles andere als einfach. Erst recht, wenn von den 16 Menschen, 14 mindestens 20 Kinder im Babyalter haben. Die dürfen nämlich bevorzugt werden und sichern sich somit die Sommermonate…

Da auch mir das nun zu kompliziert wird, habe ich mich mal wieder entschieden heute im Lotto zu gewinnen. Bisher sind mir immer irgendwie andere Zahlen dazwischen gekommen und deswegen habe ich einfach vom Computer 12 Zufallsfelder generieren lassen. Die ausgewählten Zahlen haben also – wenn, dann nur aus reinem Zufall – überhaupt gar nichts mit mir zu tun. Und ich glaube, das ist genau das, was mich heute Abend zur Millionärin macht.

Wer heute Abend live dabei sein möchte, wie ich vom einfachen Mädchen zur arroganten zauberhaften scheißreichen Frau wachse, kann das sehr gerne mit neidischen Blicken verfolgen. Hier meine Zahlen:


Petrus, wir müssen reden!

Ich muss mich bei euch allen entschuldigen. Ich weiß nun endlich, warum das Wetter, passend zur Kieler Woche, so miserabel geworden ist. Es ist meine Schuld. Anhand eines Selbstversuchs habe ich das nun schmerzlich herausfinden müssen.

Selbstversuch Nummer 1:
Das Wetter ist fantastisch! Es ist Ostern und die Sonne scheint, das Thermometer misst 25 Grad im Schatten und die Grillsaison kann eröffnet werden. Alle Menschen sind gut drauf, Frühlingsgefühle erwachen und der erste Sonnenbrand lässt sich nicht lange bitten. Es ist also genau die richtige Zeit, um Urlaub zu nehmen. 2 Wochen Sonne satt – besser gehts nicht!
Gesagt, getan. Der Pool wird aufgebaut, damit er sich richtig schön erwärmen und ich in meinem Jahresurlaub auf der Luftmatratze ordentlich Sonne tanken kann.

Eine Woche später startet auch der schön geplante Urlaub und was passiert?
Das Wetter wird schlecht. Es regnet, es ist grau – man könnte meinen, es sei Herbst! In Jacke und langer Hose hocke ich am Grill, während es donnert und pustet. Alle Sachen werden zusammengepackt und ich muss den „Sommerurlaub“ zu Hause in der Butze abhocken verbringen. Petrus hasst mich!

Aber okay, das kann passieren – ich vertraue einfach auf die 2. Woche!
In der 2. Woche schaut es dann auch tatsächlich gut aus. T-Shirt, kurze Hose, Flippies an den Füßen, Sonnenbrille auf der Rübe und der Korb fürs Grillen ist gepackt. Ab in den Garten und bestenfalls ab in den Pool. Im Garten angekommen werden auch gleich die Liegen aufgebaut, der Sonnenschirm aufgestellt und die Sonnencreme aufgetragen. Ich lege mich auf die Liege und was passiert!?
Dunkle Wolken setzen sich vor die Sonne und bringen einen kräftigen Schauer mit. Innerhalb von wenigen Minuten sinkt das Thermometer um knapp 10 Grad! Petrus hasst mich!

Selbstversuch Nummer 2:
Da die Speckfalten sich nicht von alleine verabschieden mögen, nehme ich die Füße in die Hand und laufe meinen Arbeitsweg. Die Sonne scheint und ich entscheide mich ein bisschen früher loszugehen, um noch ein Eis vor der Arbeit zu schlabbern. Kaum bin ich aus der Haustür, ziehen wieder dunkle Wolken auf und bringen einen ordentlichen Schauer mit. Das T-Shirt klebt, der Mascara verändert meine Hautfarbe und ich fange an Petrus zu hassen!

Selbstversuch Nummer 3:
Das Wetter ist wunderbar. Die Sonne lacht, es ist warm – ich gebe Petrus noch eine Chance. Wahrscheinlich hatte er einfach nur schlechte Laune – das passiert jedem mal. Alles gut, Petrus. Wird schon!

Es startet die Kieler Woche. Eine Woche Ausnahmezustand. Eine Woche Outdoorkonzerte, Fressstände, Cocktailzelte. Alles was das Herz bei Sonnenschein und Hitze begehrt. Heute morgen öffne ich die Vorhänge und was sehe ich!? Petrus ist ein Arsch!