Archiv der Kategorie: Nachbarn

A moment like Urlaub

Letzter Urlaubstag ist erreicht und eine neue 5 Tage Woche liegt vor mir. Klar hätte ich die Woche gern anders begonnen. Ein freier Montag = eine 4 Tage Woche, aber Diabetes ist nunmal kein zuckerschlecken und das Leben kein Ponyhof. In der letzten Urlaubswoche in diesem Jahr ist ne Menge passiert, was ich natürlich niemandem vorenthalten kann.

Wir haben wunderbar gewellnesst und das Gefühl von Entspannung hält sogar noch an. Mit der Entspannung ist es ja eher so, dass man da nicht vorarbeiten kann. Auch wenn meine Mutter früher immer etwas anderes behauptet hat, man kann nicht vorschlafen. Echt nicht, Mama! Ich weiß also schon jetzt, dass der morgige Tag schneller als ich „zack“ sagen kann, die Entspannung der letzten Woche zunichte macht. Aber damit muss ich mich, bis ich denn demnächst endlich im Lotto gewinne, erstmal abfinden.

Dann erinnert man sich ja sicherlich noch an die Geschichte aus Nachbarhausen. Die kleinen Streithähne haben sich tatsächlich getrennt und sind ausgezogen. Am Samstag sind die Neuen dann lautstark eingezogen. Gefühlte 150 Umzugshelfer haben eine Kette durchs Treppenhaus gebildet, um dann jedes einzelne (!) Möbelstück langsam in den 3. Stock zu buchsieren. Selbst für einen einzigen Stuhl wurde die Kette nicht gelöst….So haben die lieben dann auch über 3 Stunden gebraucht, um einen Anhänger auszuräumen…

Aus dem Urlaub ist auch ein Bier Maxx mit uns gekommen. Damit haben wir uns intensiv 2 Tage beschäftigen müssen, da der neue Freund keinen Druck auf die Leitung bekam und somit kein goldenes Glück floss. Nach komplettem Auseinanderbau und wieder Zusammentüddelei lief dann immerhin Bier ins Glas – allerdings ohne den notwendigen Kumpel Kohlensäure. 8 CO2 Kapseln und 4 Fässer später mussten wir dann, nachdem uns eine CO2 Kapsel um die Ohren flog, das Bier direkt aus dem Partyfass laufen lassen. Sinn verfehlt und Maxx verflucht.

Zu guter Letzt hat sich dann meine heimliche Verehrerin Kelly Clarkson (sorry Kelly, Im in a relationship) auch wieder zurück gemeldet und ein neues Album rausgeschmissen. Erstes Resumé: Großartig. Endlich hat sie es wieder geschafft an „Breakaway“ anzuknöpfen. In der Deluxeversion gibt’s 18 sehr schöne Tracks. Wer das Album noch nicht hat, kann sich aber mal ganz zackig das Ding hier kaufen. Von mir gibt’s 5 von 5 Mokkasternchen!

Und das sagt das Internetz über den Hintergrund des Albums:

„During an interview with MTV News in November 2009, Clarkson stated that while performing on the All I Ever Wanted Tour, she would also be in the process of writing new material for her fifth studio album, which she hoped for a late 2010 release. In an interview with the Chart Show TV Clarkson revealed that she wanted to do something different for the album, she remarked „Luckily, my label wanted me to do it as well.“ On March 4, 2010, Clarkson was announced to perform on the revived Lilith Fair music festival. However, low ticket sales and scheduling conflicts led Clarkson and Norah Jones to cancel their upcoming performances. Clarkson remarked she would focus on recording for her upcoming album instead. Clarkson took a six-month break from her music career in 2010. Clarkson, who had a hectic schedule following the release of her sophomore album Breakaway, admitted that her music career had a bad effect on her health, saying „Because my career went from zero to 100, there was no ‚growing‘. I learnt well under pressure, but, like, four years passed by and I hit rock bottom, Breakaway just exploded everywhere. Everyone was making a lot of money, so everyone was pushing the train. That’s when it finally all caught up with me. I came down with ‚walking pneumonia‘ for the second time in a year. My body was physically giving up. I took six months off and went home. I love working, but at the end of the day you’ve got to take care of yourself.“

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Neues auch Nachbarshausen

Als ich gestern von der Arbeit (woher auch sonst!?) nach Hause kam, dachte ich erst, es sei etwas schlimmes passiert. Die Haustür stand sperrangelweit offen und vor der Tür lagen tausende (kaputte) Sachen. Ein Pullover, ein Einkauf – bestehend aus Eiern (kaputt), Zahnpasta, 10 Würstchen – ein großes Glas, eine zerschmissene Auflaufform und noch so einiges mehr. Ich bin ja nicht neugierig, deswegen habe ich mir das auch nicht so genau angesehen…

Ich habe mir dann zusammengereimt, dass jemand vor der Tür zusammgengebrochen ist und ich nun erste Hilfe leisten muss. Ganz vorsichtig und leise (ich will ja niemanden erschrecken) bin ich ins Haus und habe die verletzte Person gesucht. Im Kopf hatte ich die Titelmelodie von Greys Anatomy. Aber da war niemand. Kein Blut, keine Hilfeschreie – gaaaar nichts! Da lagen nun also mitten im Weg die ganzen Sachen, aber vom Besitzer oder Verletzten keine Spur.

Als ich in meiner Wohnung ankam, wurde mir dann berichtet, dass es ein paar Minuten zuvor einen Streit unserer Nachbarn gegeben hat und die Sachen wohl absichtlich kaputt gemacht wurden. Etwas Gejaule, Geschniefe  und Geschrei später ist dann der streitende Herr Nachbar abgezwitschert. Ein paar Sekunden später lief dann die Streitfreundin halbnackt durchs Treppenhaus und hat versucht den Kater, der ständig abhaut, wieder einzufangen.
Wie die Geschichte ausgegangen ist, ob die sich nun wieder lieb oder doch eher getrennt haben, dass weiß ich leider nicht.
Heute morgen um 7 Uhr hat jedenfalls unser Vermieter den Scherbenhauf weggefegt…


Auf gute Nachbarschaft. Kein Müll.

Ich denke, ich könnte ein eigenes Blog ausschließlich über unsere Nachbarn schreiben. Der Stoff für die Geschichten würde mir wohl niemals ausgehen.

Seit einiger Zeit haben die Müllmänner ein Problem mit der Mülltrennmentalität unseres Hauses. Häufig gehen Beschwerden ein, dass der Müll nicht korrekt getrennt wird (Pappe in die Biotonne, Glasflaschen in die Restmülltonne, etc.) Da irgendwer aus dem Haus es nicht gebacken bekommt korrekt zu trennen, war unsere Vermieter so freundlich eine Mülltrennungshilfe zu Papier zu bringen und an jeden Mieter zu verteilen. Er hat lediglich einen Fehler gemacht. Er schrieb als Abschlusssatz, dass man – sollte man zu faul sein –  auch einfach alles in die Restmülltonne schmeißen könne. Bupps! Das machste das Chaos perfekt!

Die Restmülltonne quoll nach kurzer Zeit über und ließ sich nicht mehr schließen. Bei uns stapelte sich der Müll, weil selbst der kleinste  Schnibbel nicht entsorgt werden konnte. Ich hatte schon Angst, dass die dicke Tine kommt, um eine Folge bei uns zu drehen: „Und heute Abend bei Einsatz in 4 Wänden die Horrormessiwohnung!“ (Hier bitte die Melodie von Psycho ins Gedächtnis rufen)
Die Zusatzkosten für eine weitere Mülltonne, „Strafgebühr“, etc. wird natürlich in der nächsten Nebenkostenabrechnung auf die Mieter verteilt.
Seit gestern hängt nun wiedereinmal folgender Zettel im Hausflur:

Mein Vermieter hat sich nun übrigens ein Luftgewehr zugelegt, um jeden Müllsünder auf frischer Tat in den Hintern zu schießen….

PS.: Ich möchte mich an dieser Stelle für das verwackelte und unscharfe Bild entschuldigen. Es hängt jedoch direkt vor der Tür meines Vermieters, dem ich seit letztem Freitag versuche aus dem Weg zu gehen…Bisher erfolgreich… !


Auf supergute Nachbarschaft

Am 19. August habe ich Geburtstag. Jedes Jahr wieder. So auch in diesem. Da ich nicht nur figurlich rund geworden bin, sondern auch ein rundes Alter erreicht habe, sind ein paar meiner engsten Freunde und ein Teil meiner Familie eingeladen worden. Ganz klein, ganz gemütlich und bei uns zu Hause.
Da ich eine vorbildliche Mieterin bin, habe ich ein paar Tage vorher im Hausflur den Hinweis gegeben, dass es gegebenenfalls und ganz eventuell ein kleines bisschen lauter werden könnte. „Bla bla bla, Geburtstag, eine kleine Feier, Entschuldigung, falls die Lautstärke die Wohnung verlässt, blah blah blah. Bis auf meine direkten Nachbarn habe ich aber in keinsterweise erwähnt, dass der Rest des Hauses gern auf ein paar Schnappes oder Bierchen vorbeikommen kann….

Mein Vermieter allerdings, der ebenfalls im Haus wohnt, fühlte sich berufen, mir ein Geschenk zu machen. Eine selbstgebrannte CD, freundlich mit Tüddelband eingewickelt, übergab er mir noch am früheren Abend. Da es ja nie schlecht ist, sich mit dem Vermieter zu verstehen – gerade in Anbetracht der Tatsache, dass ich eine neue Küche wünsche – bat ich ihn doch reinzukommen. Neeeeneeeeneeeee, wollte er gar nicht.
Puh! Alles war in Butter, bis es eine halbe Stunde später wieder an der Tür klingelte….
Wieder stand der Vermieter in der Tür – nur diesmal mit 3 Promille mehr in der Rübe. Wieder hatte er eine selbstgebrannte CD eingewickelt in Tüddelband in der Hand und wieder sollte das mein Geschenk sein. Nun fragte er mich lallend und nueschelnd, ob denn das Angebot reinzukommen noch stünde. Da ich dreimal nachfragen musste, was er mir nun eigentlich sagen wollte, kam er einfach mit den Worten „koann isch jess endlisch reeeiiiiin!?“ und stolperte auf einen freien Stuhl im Wohnzimmer.
Da saß er und schrie nach Schnaps und Bier! Keiner konnte ihn wirklich verstehen, er schmiss Sachen um, wollte Torte, den er aber nach der Hälfte an andere verteilte (Bier und Schnaps beißt sich mit Torte!!!) und pinkelte mit offener Badezimmertür. Ab und zu entwich ihm ein größeres Lüftchen und er fing an meine beste Freundin anzubaggern. Sabbernd fragte er sie, ob er nicht ihre Füße massieren solle oder sie sich lieber auf seinen Schoß setzen mag. Mich hielt er auf einmal für die Kellnerin, benutzte seine Bierflasche als Aschenbecher und trank das Aschebier dann ohne mit der Wimper zu zucken weiter… Die ersten Gäste verließen die Feier.

Da er leider keinerlei Anstalten machte gehen zu wollen, taten alle restlichen Gäste so, als würden wir noch woanders hinfahren wollen. Alle standen auf, zogen sich an, gingen aus der Wohnung und verabschiedeten sich. Jeder war bereits draußen auf der Straße oder im Hausflur, als er noch immer auf seinem besoffenen Hintern im Wohnzimmer saß und mir mitteilte, dass er noch bleiben würde. Auch der Hinweis, dass bereits alle die Wohnung verlassen hätten und auch ich in Mantel, Hut und Schal vor ihm stehe, interessierte ihn nicht. Er möchte doch gerne noch bleiben. Schließlich ist das bei uns ja so geil (sss sooo geieeeeel hier!) und so einen tollen Abend hätte er schon seit Jahren nicht mehr gehabt.
Ein weiterer Nachbar hatte dann die Nase voll und schob ihn nicht mehr ganz so freundlich aus der Wohnung.
Die neue Küche kann ich mir nun erstmal abschminken, aber das ist der Preis, den ich gerne gezahlt habe.

In diesem Sinne – auf supergute Nachbarschaft! Prost!


Auf gute Nachbarschaft – auch andere kennen das

Gestern Abend saßen wir fröhlich mit einem Feierabendbierchen vor dem Fernseher und schauten – ja, ich gebe es zu, die dicke Tine Wittler. Ein paar Bier und Dekovorschläge später entschieden wir uns, der Tine (nur in Sachen Deko!!!) Konkurrenz zu machen… Wir  beschlossen, dass unsere Wohnung auch eine Veränderung gut gebrauchen könnte.
Es folgte ein beschwippstes Brainstorming mit den verschiedensten Farbvorschlägen, Tapetenmustern, Möbelstellwünschen und Dekorationsideen. Natürlich blieb es nicht dabei und wir räumten bis weit nach Mitternacht Schränke aus und trennten uns von echten Schätzen Staubfängern.

Und dabei fiel mir dieses Schreiben in die Hand. Ich hatte mich bisher nicht davon trennen können, weil ich beim Lesen regelmäßig einen Lachanfall bekomme. Dass das Schreiben damals nicht an mich ging, muss ich wohl nicht erwähnen. Medialer Müll passt ja nun rein gar nicht zu uns…


Auf gute Nachbarschaft – Runde 2

Ihr erinnert euch sicherlich noch an unsere lustige Nachbarin, die gerne über Zettel an der Tür mit uns kommuniziert. Damals ärgerte sie sich über die kleinen Aufmerksamkeiten unserer Katzen.
Als ich gestern von der Arbeit nach Hause kam, hing ein neuer Zettel an ihrer Tür. Ein  grinsender Smiley mit Kopfhörern auf der Rübe. Der soll uns wohl sagen, dass wir am Abend zuvor ein bisschen zu laut für ihren Geschmack waren. Aber anstatt hochzukommen und kurz zu sagen, dass sie sich gestört fühlt, hat sie sich an ihren Computer gesetzt und ein passendes Bildchen für uns ausgedruckt.

Unsere Tür wird übrigens demnächst mit einem Bildchen, auf dem ein Staubsauger und eine Waschmaschine in einem Verbotsschild zu sehen sein werden, verziert. Mal schauen, ob unsere Nachbarin über uns versteht, was wir ihr damit sagen wollen.  Also, auf gute Nachbarschaft…


Auf gute Nachbarschaft

Ja okay, ich gebe es zu. Unsere Katzen spielen. In der Stube, im Schlafzimmer, im Flur und sogar auf dem Balkon.
Das kann schonmal vorkommen. Und ja, sie spielen auch ab und wann mit Dingen, die vielleicht eher für Menschen gemacht sind. Wäscheklammern, Steine, Nüsse – was Katze eben so findet.  Und wenn die keinen Bock mehr haben, dann beachten sie es nicht mehr oder schubsen es durch die kleinen Schlitze auf dem Balkon. Das landet dann auch gerne mal in den Blumenkästen unserer Nachbarin. Ja, kommt vor.
Unsere Nachbarin findet das aber alles andere als lustig und fischt die Dinge, ebendas Spielzeug der Katzen, aus den Blumenkästen und legt sie in den Hausflur. Freundliche Geste und so haben die Katzen dann auch wieder etwas womit sie spielen können. Nun aber hat es der Frau Nachbarin gereicht und sie hat einen lustigen Brief an ihre Haustür geklebt:

Da wir, ähnlich wie Rewe, an dem Wohl unserer Nachbarn interessiert sind, haben wir Abhilfe geschaffen und mit Hilfe eines Weidengeflechts die Ritzen „gestopft“.  Nun sollte Frau Nachbarin ihre Blumenkästen wieder für die vorgesehenen Zwecke verwenden können.

Also, auf gute Nachbarschaft!

Ps.: Auch Geld landete bereits in ihrem Blumenkasten…  Hat sie uns ebenfalls wiedergebracht. Dusselchen!