Monatsarchiv: Dezember 2011

Good bye 2011 – by Mokkaauge

Nach dem Reuters und JibJab Jahresrückblick kommt hier nun der wirklich allerletzte. Schließlich ist es schon in ein paar Stunden soweit und wir wollen uns doch wohl nicht mit vergangenem lange aufhalten. Ich freue mich auf das, was das – hoffentlich bessere Jahr – mit mir vorhat, wo es mich hintreibt und ob all das, was ich mir so vorstelle erfolgreich umgesetzt werden kann.

Mein Album des Jahres war definitiv „An und für sich“ von Clueso. Ich war anfangs ein wenig skeptisch, aber umso öfter es gespielt wurde, desto mehr habe ich es lieben gelernt! Danke Thomas für mein Album des Jahres! Eine fantastische Auskopplung seht ihr hier:

Das Comeback des Jahres startete meiner Meinung nach Senor Naldo! ***Applaus***
Nach seiner langen krankheitsbedingten (Knieverletzung) Ruhepause kam er nach 15 Monaten zurück auf den Platz und konnte fast wieder 100% geben. Beeindruckend, wie sehr jemand für seine Leidenschaft „beißen“ kann! Chapeau!

Die schönste Entscheidung, die ich 2011 getroffen habe, war mir einen langen Wunsch zu erfüllen. Und so ging am 29. April (Will & Kate bekamen ALF, quatsch – Will & Kate heirateten an diesem Tag!) dieses Blog, mit einem zugegeben echt bescheuerten Artikel, an den Start. Ich hatte weder eine Ahnung, was das werden soll, noch wo die Reise mich hinführen kann. Nicht, dass ich das heute schon wüsste – aber in den knappen 9 Monaten fanden sich täglich mehr Leser, es wurde kommentiert, mir wurden persönliche Nachrichten geschrieben – kurz: Ich erhielt ein fantastisches Resumé! An dieser Stelle mal ein ganz großes DANKE an alle Leser, Unterstützer und kleinen Helferlein! Ihr seid echt dufte!

Die Zahl des Jahres war für mich die 30. Ich feierte meine 30 Lenzen mehr oder minder erfolgreich. Alle die den Tag mit mir verbracht haben und ihn zu einem wunderschönen Geburtstag mit fantastischen Geschenken gemacht haben – vielen, vielen Dank!

Die beste DVD hat für mich Udo Lindenberg mit seinem Unplugged-Album auf den Markt geschmissen. Niemals hätte ich auch nur eine Wette angenommen, dass ich irgendwann einmal eine DVD von Udo Lindenberg in der Hand halten würde und diese auch noch großartig finde. Aber das Konzert ist einfach der Hammer. Wer sie noch nicht hat – ZULEGEN!

Bester Artikel des Jahres wurde Lana Del Rey – Video Games. Nicht unbedingt meine persönliche Meinung, aber dieser Artikel hat die meisten Klicks erhalten. Danke Lana!

So, und damit mache ich nun einen Haken hinter 2011 und freue mich auf die Überraschungen, die 2012 für mich bereit hält. Mein Kopf ist voller Ideen und mein Körper voller Tatendrang. Ich werde mit Edelwesen an den Start gehen, schaue ebenfalls beruflich nach links und rechts und werde ein wenig mehr von der Welt sehen. Schon im Februar wird es losgehen und Andalusien wird mir Tür und Tor öffnen.

In diesem Sinne: Ich wünsche euch allen einen wunderbaren und stolperfreien Rutsch in das neue Jahr. Lasst es krachen und passt beim Böllern auf eure Körperteile auf. Frohes Neues!

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Photography – by Andres Herren

Was mich an Andres Herren Fotos so fasziniert? Natürlich die Art seiner Fotografie – aber allen voran seine untypischen Models! Deswegen bin ich bei seinem filmischen Selbstportrait hängen geblieben. Er selbst sagt darüber: „This is a very personal video bout me, my photography and my project. I hope you’ll get an idea why i love photography so much.“ Und ja, I got an idea!!!

via Winkel


Manawai – Endless Summer

Passend zu der Idee meiner Kollegin den Jahreswechsel auf Fuerteventura zu erleben, habe ich ein fantastisch schönes Video über die Surferei und Longboarderei in den schönen Orten von Fuerte gefunden. Bei dem momentan norddeutschen Schietwedder hilft das Video sich von hier wegzuträumen. Sommer 2012, ich erwarte dich mit offenen Armen. Komm her, doh!


Somebody That I Used To Know – by Gotye

Der belgische Singer-Songwriter Gotye erlebt im Internet gerade einen mächtigen Hype. Ich hatte mich bisher da rausgehalten, da die gehypten „Ich-kann-Texte-schreiben-und-auch-selbst-singen-Menschen“, siehe Jack Johnson, Milow, etc., mir irgendwann einfach auf die Nerven gingen. Im Radio laufen die Lieder hoch und runter und werden bis zum Tinnitus gespielt. Deswegen bin ich mit solchen Künstlern anfangs ein wenig kritisch und warte erstmal ab, wie sich das Ding entwickelt. Ich bin mir zwar fast sicher, dass Gotye im kommenden Jahr einen ähnlichen Mainstreamhype erfahren wird, aber der Junge ist auch einfach gut.

Deswegen mag ich den Tag gern mit seinem „Somebody that i used to know“ starten. Das Lied ist irgendwie eine Mischung aus nem Soundtrack zum Film „From dusk till dawn“ und einem alten Police-Song. Wie auch immer. Der Song ist einfach wahnsinnig gefühlvoll und klingt einfach gut. Also, Lautstärke auf vollem Anschlag und dann ab dafür!


Print With Light – by Lumi

Für mein im neuen Jahr startendes Projekt (mehr dazu gibts auch erst im neuen Jahr!) muss ich soetwas haben!!! Dringend!!! Leute, Lumi ist die Devise.

Lumi nennt sich das Verfahren, in dem man individuelle Designs erschaffen kann. Man trägt einfach die spezielle Farbe/Tinktur auf das Textil auf und lässt ein paar Minuten Sonnenlicht darauf scheinen. Fertig ist das gute Designerstück! Habt ihr noch nicht verstanden? Komm hier, Video gucken:


F-U-Y-A Video – by On And On

Das Video hier möchte ich euch ans Herz legen – Sehr geil mit sehr geiler Musik von On and On.


2011, Buh-Bye! – by JibJab

Umso kürzer das Jahr noch zu leben hat, desto mehr werden die Jahresrückblicke rausgehauen.
Ich hatte auch schon vor ein paar Tagen die Reuters Aktionen (most powerful photos of 2011 + das dazugehörige Video) online gestellt – und eigentlich reicht es mir nun auch schon fast mit hin und her und zurückschauen. 2011 war bescheuert und ich bin froh, wenn das verschissene Jahr endlich verschwindet. Aber einer geht noch:

„From Charlie Sheen’s #winning tweets to the debt ceiling crisis and global protests, it seems the whole world went nuts in 2011. Join us as we reminisce about the most notorious moments of the year in our 7th annual year in review… this time sung by a popsicle stick puppet choir!“


The Fastest Christmas Card In The World – by Patterson

Ja doch, Weihnachten ist rum. Weiß ich. Dennoch fand ich die Idee und das Video so herrlich, dass ich das hier unbedingt noch unterbringen muss. Außerdem ist das Video ja gar nicht sooo weihnachtlich. Nun stellt euch nicht so an, ja!?

Für die Bewerbung der M-Linie von BMW in der Schweiz hat man bei dem Illustrator Gavin Patterson angeklopft und höflich gefragt, ob er bereit wäre, eine Weihnachtskarte zu malen. Während der Fahrt.
Das allein finde ich ja schon mehr als schwierig, aber am Steuer saß der BMW Precisions Fahrer Urs Inauen. Und der hatte sich auch noch ausgerechnet für seine Bleischuhe entschieden! Ein lustiges Video, bei dem dennoch ein Kunstwerk entstand. Aber natürlich kann es Patterson in normalen Situationen um einiges besser…

via


Fotografie – by Edgar Katkov

Wer den Namen zum ersten Mal liest, sollte ihn sich wirklich merken: EDGAR KATKOV! Wunderschöne und atemberaubende Fotos hat der junge Mann in seinem Portfolio. Ich liebe die Art, wie er mit den Farben und den Aktionen in seinen Bildern spielt.


The War Against Christmas Photography – by Alan Sailer

Unser Weihnachtsbaum steht noch. Der bleibt da auch noch ein Weilchen, da es sich zum Einen um unseren ersten gemeinsamen Weihnachtsbaum handelt, zum Anderen ich den so wunderschick finde und nochmal zum Anderen ich unter Trennungsangst leide! Und da es kein Gesetz gibt, wie lange so ein Weihnachtsbaum in der Butze verweilen darf, reize ich das bis zum gehtnichtmehr aus. Basta!

Da fällt mir eine kleine Geschichte ein: In meiner ersten eigenen Wohnung musste auch unbedingt son Bäumchen her. Das wirkt irgendwie so erwachsen. Fand ich jedenfalls. Da ich aber mit meinem Azubigehalt (danke nochmal für nichts, ihr Fussel!!!) keine großen Sprünge machen konnte, bin ich nachts zu Bahr gefahren und habe mir einen geklaut. Nun hatten wir, das Bäumchen und ich, irgendwie eine gemeinsame Geschichte. Ja, wir waren per Du! Da klauen aber so gar nichts für meine schwachen Nerven war und ich keene Kohle für Kugeln, Lichterkette oder sonst nen Weihnachtsbaumkram hatte, stand der Baum nackt bis zum meinem Auszug in meiner kleinen Wohnung.  Ich bin 4 Jahre später ausgezogen…

Alan Sailer scheint nichts von Trennungsangst zu halten. Und so gibts in seinem Flickr-Album die Fotoserie „The War Against Christmas“ zu bestaunen. Wunderschöne Highspeed-Aufnahmen explodierender Christbaumkugeln. Jesus!

via


Geschirrfotoserie – by Jean-Francois De Witte

Der Fotograf Jean-Francois De Witte hatte die Idee einfaches Geschirr zum Leben zu erwecken. Mit dem richtigen Licht, dem entsprechenden Geschirr und der genauen Anordnung schafft er es so, dass der Betrachter Smileys, Köche, Blumen, etc. erkennen kann. Eine sehr gelungene Serie zwischen künstlerischer Fotografie und Design.

via Ben


Future Fossils – by Bughouse

Die dem Desginstudio Bughouse angehörigen Jeff Klarin und Rebecca Johnson wagen einen sehr weiten Blick in die Zukunft.

Die beiden erschufen mögliche zukünftige Ausgrabungsreliquien – Atari Joysticks, Turntables und viele verschiedene Kameras im Usedstonelook. Ob unsere Ur-Ur-Ur-Ur-Doppelururururur-Ur Enkel später ein versteinertes Turntable in der Hand halten und sich fragen werden, was das wohl für eine Bedeutung in unserer Zeit hatte!? Wir werden es wohl nie erfahren…



Baumstammskulpturen – by Henrique Oliveira

Eine ziemlich beeindruckende Idee hatte der Brasilianer Henrique Oliveira. Der nämlich schustert aus riesigen Baumstämmen nicht nur Skulpturen, sondern stellt die Dinger auch noch so in der Kunsthalle aus, als würden diese direkt aus der Wand kommen. Natürlich handelt es sich hierbei nicht um riesige, fette Baumstämme – sondern lediglich um Holzschalen, die einen Sekelettkern aus PVC-Rohren umhüllen. Aber was sag ich – seht euch das einfach mal genau an:

via


James Rizzi – 1950 bis 2011

Das Jahr 2011 hat viele gute und weniger gute Menschen verschluckt. Ganz eindeutig zu den Guten gehört der Popartist James Rizzi, der vergangenen Sonntag im Alter von 61 Jahren verstorben ist.

Rizzi galt als der Erfinder der modernen 3D-Grafik und war insbesondere für seine bunten und kindlich-naiven Bilder bekannt. Sein Markenzeichen war der Rizzi-Bird.