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Fuck you, Sommer!

Das der Sommer sich anfühlt wie ein schlechter Herbst, daran sollte sich doch niemand stören. Ich denke, man sollte froh sein, dass es nicht sommerlich ist. Bedenkt doch nur mal, wie es wäre, wenn es jetzt heiß sei und die Sonne knallen würde… Unvorstellbar.

Man würde ölend in seiner eigenen Soße am Arbeitsplatz sitzen und schlimmstenfalls würde sogar das Deo versagen.. Die Kollegen würden anfangen zu lästern, man wird gehänselt und man fühlt sich in seiner salzigen und klebrigen Haut einfach gar nicht mehr wohl. Schlimm!

Oder die Sonne würden stundenlang vom Himmel brüllen. Grauenhaft! Es könnte passieren, dass die Haut braun wird oder gar verbrennt!!! Mit Schmerzen hockt man da, die Haut hängt welk am Körper und fällt irgendwann in
Brocken von einem ab. Man weiß ja, was die Kollegen dann machen werden… Unangenehm!

Und dieses scheiß grelle Ding Ding blendet ständig. Boah, die Kopfschmerzen lassen einen den ganzen Tag nicht mehr los.  Puhu, schrecklich! Einige arme Wichte bekommen sogar Sommersprossen. Uääääh, peinlich!

Ich kenne sogar Menschen, die fahren im Sommer mit dem Rad! Das ist soooo gefährlich, Leute! Man knallt hin, landet auf der Straße.. Ich mag es gar nicht weiter ausführen.  Zum Glück ist das zur Zeit fast unmöglich.

Ich selbst leide an Heuschnupfen! Der Sommer ist ganz, ganz schlimm für mich. Bei diesem herbstlichen Zustand blüht aber nichts, was mich gefährden könnte. Die Luft wird ja auch ständig vom Regen gewaschen. Dauerspülgang sozusagen. Ich war noch nie so schnupfenfrei wie in diesem Sommer. Ausgezeichnet!

Seht ihr, es gibt überhaupt keinen Grund den Kopf in die Pfütze zu tauchen. Das Wetter ist fantastisch so wie es ist!

Danke Petrus! Du bist wirklich ein Guter….


Aus dem Alltag eines Allergikers

05:07 Uhr Wecker klingelt. Niesanfall über 3 Minuten. Freundin inklusive des gesamten Hauses sind wach.

05:25 Uhr Niesanfall Nummer 2. Nachbarn klopfen gegen Wand und Heizung.

06:00 Uhr Kaffee dringend. Katze kotz mir vor die Füße – sehe das aufgrund zugeschwollener Augen zu spät. Rutsche aus.

06:15 Uhr Komme wieder zu mir. Niesanfall Nummer 3.

07:20 Uhr Werde ein Entschuldigungsschreiben im Haus aufhängen müssen.

07:50 Uhr Stehe unter der Dusche und niese.

08:20 Uhr Kann nicht mehr gucken, da die Augen immer dicker werden. Muss Pause machen.

09:00 Uhr Rufe auf der Arbeit an und sage, dass ich mich verspäte.

09:15 Uhr Niesanfall beim Fönen.  Habe mir versehentlich die Haare tupiert. Trage heute lieber Mütze. Im Sommer.

09:30 Uhr Musste auf dem Weg zur Arbeit umkehren. 2 Taschentuchpackungen schon bis zur ersten Ampel aufgebraucht. Brauche Nachschub.

10 Uhr Ankunft bei der Arbeit. Begrüße die Kollegen mit einem Niesanfall. Über 10 Minuten.

12 Uhr Ttttttttttttasten kllllllllllleeeeeeebbbbbbbbbbbbbennnnnnnnnnnnnn

14 Uhr Werde nach Hause geschickt.

15 Uhr Niesanfall. Nachbar klingelt und wird versehentlich weggeniest.

16 Uhr Katze kotzt mir vor die Füße. Ich rutsche erneut aus.

16:30 Uhr Liege mit Platzwunde auf der Couch. Und niese.

18 Uhr Telefongespräche werden als SMS geführt. Geht nicht anders. Ich werde von der Party ausgeladen.

19 Uhr Ich gehe ins Bett. Nachbarn demonstrieren vor meiner Wohnungstür.

20 Uhr Kann nicht schlafen. Die Nachbarn sind so laut. Klopfe gegen Wand und Heizung.

21 Uhr Werde tierisch sauer. Nachbarn sind so laut, dass ich mich entscheide mein Entschuldigungsschreiben gegen Beschwerdeschreiben auszutauschen. So gehts ja nun nicht. Ich brauche auch meinen Schlaf.

22 Uhr Nehme Schlaftabletten.