Kinder sind unsere Zukunft

Ich mag Kinder. Ganz ehrlich. Nur nicht in meiner Nähe. Die rotzen, die glotzen, die können sich nicht ausdrücken, die scheißen, die popeln, die brüllen – ich könnte noch ewig so weitermachen. Aber Kinder an sich mag ich. Wirklich. Nur eben nicht bei mir.

Da gibts auch nichts dran zu rütteln. Es ist ja nicht so, dass ich mich nicht bemüht hätte. Aber jedes Kind, dass erst friedlich auf dem Arm der Mutter schläft, wird mir, weil es ja gerade sooooo lieb ist, in den Arm gelegt. Und was macht das Kind dann? Erst scheißen und dann brüllen. So sitzen wir dann beide da und brüllen, weil wir den Gestank nicht ertragen können. Das brennt noch tagelang nach!

Oder die Rotzlöffel, die kreischend durch den Supermarkt rennen, alles angrabbeln und lauthals verkünden, dass sie dieses Kaugummi auch noch unbedingt haben müssen. Schließlich haben Kevin, Justin und Steve das ja auch schon längst! Und die können soooo krass Blasen damit machen. Und das Kaugummi klebt auch richtig gut in den Haaren von der Lehrerin.

Und wie verhält man sich eigentlich richtig, wenn die Arbeitskollegin gerade geworfen ein Kind zur Welt gebracht hat und dieses dann voller Stolz in der Firma präsentiert – das Kind aber hässlich wie die Nacht ist?  Soll man dann lügen, oder darf man ehrlich sagen, dass sie versuchen sollte, das Kind umzutauschen? Oder sollte man dann besser sagen, dass das Kind so ausschaut wie die Frau Mama?

Wie gesagt, ich mag Kinder. Und Eltern. Aber eben nicht in meiner Nähe.

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